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    Family page
    Jakob Hochmann to:
    NN NN
    1) Siegmund Hochmann, alias: Zigmund, Sigmund, birth 13 Oct 1884 Rozniatow, Polen, died 18 Apr 1942 Zamosc, Polen, occupation: Leinen- u. Waschevertretung
    http://db.yadvashem.org/names/nameDetails.shtmll?itemId=1317520&language=en!prettyPhoto[gallery2]/1/
    Siegmund Hochmann was born in 1884. Prior to WWII he lived in Siegen, Germany. Siegmund was murdered/perished in Zamosc, Poland. This information is based on a List of murdered Jews from Germany found in Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Jude n unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933-1945, Bundesarchiv (German National Archives), Koblenz 1986.

    Foto's familie Hochmann en Hausmann

    http://www.bluebox-siegen.de/index.php/aktivitaeten/projekte/stolpersteine?showall=&start=1

    Married 1908 Galicie, Polen (nu Oekraine) to:
    Mathilde Spiegel, birth 14 Dec 1883 Broszniow, Polen, died 28 Apr 1942 Zamosc, Polen
    http://db.yadvashem.org/names/nameDetails.shtmll?itemId=149655&language=en

    http://www.bluebox-siegen.de/index.php/aktivitaeten/projekte/stolpersteine?showall=&start=1

    http://zamosc-jews.com/wb/media/articles/shoa/Deportation%20Arnsberg-Zamosc_April1942.pdf

    http://aktives-gedenkbuch.de/index.php/Detail/Object/Show/object_id/18
    iegmund Hochmann heiratete 1908 Mathilde Spiegel in Galizien. Das Ehepaar verzog anschlieĎend nach Duisburg. Siegmund Hochmann wurde Soldat. Nach Ende des Krieges zogen sie nach Siegen, wo Schwager Saul Hausmann mit seinem Bruder Isidor Hausman n ein Schuhwaren- und Konfektionsgeschčaft am Marburger Tor 24 betrieb. Sie waren nach dem Krieg von Luedenscheid nach Siegen gezogen. Hochmanns wohnten anfangs in Weidenau, Wilhelmstrasse 21, spaeter Giersbergstrasse 26, ehe sie 1929 nach Siegen , Kornmarkt 4, verzogen. Grund fčur den Umzug war die kuerzere Entfernung zu ihrem Schuhgeschaeft am Marburger Tor 35.
    Dem Ehepaar wurden die drei Kinder Fanny (geb. 1920), Betty (geb. 1922) und Jacob (geb. 1924) geboren. Die Hochmanns waren religioes; sie besuchten die Synagoge am Freitagabend und Samstagmorgen. Tochter Fanny erinnert sich, dass ihnen ein Nachba r waehrend der Heizperiode am Samstag (Shabbat) regelmaessig morgens den Ofen anzuendete. Die Eltern gaben bald den Schuhladen auf und eroeffneten in der LoehrstraĎe 1 eine Leinen- und Waeschevertretung. Sie zogen 1936 zu Schwager und Schwaegeri n Saul und Fanny Hausmann in die PoststraĎe 16. Die beiden Toechter hatten an einem Vorbereitungslehrgang fuer die Uebersiedlung nach Palčastina teilgenommen. Betty verlieĎ, ausgebuergert, gegen den Willen des Vaters am 28. Februar 1938 Siegen un d kam mit dem Schiff Galilaea eine Woche spaeter in Haifa an. Fanny arbeitete im Buero der Gebrueder Herrmann. Sie erlebte den Synagogenbrand in Siegen. Ihr Versuch, die Torarollen zu retten, scheiterte. Bruder Jacob konnte im Februar 1939 nach Pa lčastina fluechten, Fanny bekam keine Ausreisegenehmigung mehr. Sie floh nach Holland und wurde von einer Widerstandsgruppe zusammen mit ihrem Mann Manfred Reinhold und Sohn Arie (geb. 1942) versteckt. 1947 gelang der Familie die Auswanderung nac h Palaestina. Fanny lebt heute mit ihrer Familie in Avigdor, ihre Schwester in Rishpon, Jacob starb 1999 in Israel.
    Ihre Eltern wurden am 28. April 1942 nach Zamosc deportiert. Dort verliert sich ihre Spur.

    Klaus Dietermann
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